BLUTEGEL


Mit sechs Augenpaaren, 240 Zähnen und einem gesunden Appetit auf blutegel_kbBlut könnte der Hirudo medicinalis (der medizinische Blutegel) eine Beschreibung aus einem Horrorfilm sein.

Tatsächlich ist die Blutegeltherapie ein sehr altes Naturheilverfahren, das sich als moderne Behandlungsmethode etabliert hat.

Die Wirkung des Blutegels lässt sich durch seinen Speichel erklären. Einer dieser Wirkstoffe ist das Hirudin, ein weltweit anerkanntes Arzneimittel, das der Blutegel während des Saugaktes abgibt. Der Egel gibt Substanzen ab die gerinnungshemmend, entzündungshemmend, schmerzlindernd und gefäßerweiternd sind. Dieser Wirkmechanismus führt zu gewollten Nachblutungen!

Nach einer gründlichen Untersuchung wird über Ort und Menge der Blutegel entschieden. Die von uns eingesetzten Blutegel werden direkt beim Züchter als Arzneimitte bestellt und unterliegen somit der stattlichen Kontrolle. Alternativ kann der Patient seine Blutegel auch in der Apotheke rezeptfrei erwerben.

Wir setzen Blutegel überwiegend bei:

•    Arthrose (z.B. Kniegelenk)
•    Arthritis
•    Bluthochdruck
•    Rheuma
•    Rhitzarthrose
•    Herpes Zoster (Gürtelrose)
•    Tinnitus
•    Thrombosen
•    Drüsenentzündungen
•    Nebenhöhlenentzündungen
•    Gallenblasenentzündung
•    Krampfadern und Besenreisern
•    Sehnenentzündungen (Tennis-, Golferarm)
•    Venenentzündungen
•    Schleimbeutelentzündungen
•    Gicht

ein.

Der Einsatz von Blutegel sollten nicht erfolgen bei:

Patienten mit Blutungsneigung, Patienten die blutverdünnende Medikamente (wie Marcumar, ASS) einnehmen oder bei arteriellen Verschlusskrankheiten.
Eine spezielle Abklärung mit dem Arzt muss erfolgen bei Diabetes mellitus, chronischen Lebererkrankungen, Hauterkrankungen im Bereich des zu behandelnden Gebiets, Anämie und vor Operationen.

Weitere Informationen zum Thema Blutegel finden Sie auf der Seite der Biebertaler Blutegelzucht www.blutegel.de.

 

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h., evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.